Archive for September, 2009

Mach es leicht Bertel!

// September 7th, 2009 // 1 Comment » // Allgemein

Servus Crewler und Sportbegeisterte!

Die Hochsprungwelt ist schockiert!
Mit bedauern müssen wir mitteilen, dass die LG Rülzheim am Mittwoch den 09. September 2009 um 18 Uhr zum letzten Mal in diesem Jahr das Deutsche Sportabzeichen abnimmt. Bertels erster Wettkampf im Hochspruch seit den Bundesjugendspielen im Jahre 1991 muss trotz hohen Medieninteresses auf das Jahr 2010 verschoben werden.
Die Latte wird auch im nächsten Jahr auf 1,40m gelegt,  so versprach es der Athlet!
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Nirgens schöner als auf dieser Welt

// September 7th, 2009 // No Comments » // Allgemein

Servus Crew-Anhänger und Crew-pies

alle Crewler sind am letzten Freitag wohlauf wieder in die Heimat zurückgekehrt, trotz Vollsperrung der Brennerautobahn durch eine abgegangene Murre.

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Nach wochenlangen Rechergen fast aller Mitreisenden im Internet sollte Torbole am Gardasee das vorläufige Ziel der Reise werden. Den Plan das Stilfser Joch in der 2.Woche zu erklimmen wurde aufgrund des traumhaften Wetters am Gardasee auf unbestimmte Zeit verschoben. Unser stark untermotorisierter Opel Combo hat Bertel, Tanner und Zebber in 7,5 Stunden Vollgasfahrt sicher ans Ziel gebracht. Eine Ferienwohnung war nach der Anzahlung von Sicherheiten auch gleich gefunden, allerdings mussten wir die erste Nacht in einer kasernenähnlichen Unterkunft verbringen. Man fragt sich manchmal warum Amnesty International bei solchen Unterkünften nicht einschreitet. Nichtsdestotrotz sind wir am ersten Tag gemütlich an der Küste entlangpedalliert und haben uns am Abend gemütlich in der Laube von ca 10000 Fuddicheln verstechen lassen. Keine Ahnung ob es der Lagrein  oder die Mückenstiche waren, die unsere Beine am nächsten Tag wie unnütze Fremdkörper anfühlen ließen. An diesem Tag war eine gemütliche Ausfahrt zum Lago di Cavedine geplant. Nach nur 500 Metern kam auch schon der erste Anstieg nach Nago, ca. 2 km mit 13% Steigung. Oben angekommen mit Oberschenkel wie Roberto Carlos schauten sich die Rheinebenerolleure nur fragend an, was zum Teufel machen wir eigentlich in den Alpen?!?!? Glücklicherweise war der Tourguide im kompletten Urlaub nicht fähig präzise Angaben über Höhenmeter zu geben, was den Anstieg nach Cavendine zu einem Leidensweg werden lies. Die traumhafte Abfahrt und ein Cappuccino an der Promenade ließen uns alle Strapazen vergessen. An diesem Tag durften wir endlich unser Quartier bei Bruno beziehen. Die Zimmer waren schnell verteilt, die Gruppierung Bertel/Zebber im Doppelzimmer, die sich anfangs als schwierig erwies, sich aber nach der ersten Nacht “eingespielt” hat! Tanner war mit seiner Ausziehcouch und dem Fernseher sehr zufrieden, um nachts ungestört Operetten schauen zu können und das ganze Haus wach zu halten.

Am nächsten Morgen war allen Beteiligten die Spuren der Winds-Bar rief ins Gesicht geschnitzt. Kurzum wir hatten alle drei noch richtig die Kelle verbogen. Aber wie heißt es so schön: “Rennfahrerblut ist keine Buttermilch!” Daher drauf auf die Hippe und los gings. Der Weg nach Arco war ziemlich gemütlich, doch dann ging es hoch zum Monte Velo, satte 1200HM waren zu überwinden. Bereits am Ortsausgang musste man vorsichtshalber den Helm abnehmen um nicht Gefahr zu laufen ihn zu sprengen. Der letzte Cuba Libre war wohl doch zuviel! Oben angekommen sind wir in ein gemütliches Wirtshaus eingekehr um der Dehydrierung entgegenzuwirken. Leider hat das die Bedienung gar nicht interessiert und wir sind nach 15min unverrichteder Dinge wieder abgezogen.Komisches Volk diese Bergitaliener!

Heute war endlich der langersehnte Ruhetag, Andreas bekam nach 3 Tagen im Trikot des kämpferischten Fahrers heute die ehrenvolle Aufgabe uns mit dem Auto um die Insel zu karren. Wie sich schnell rausstellte wohnten wir im schönsten Ort am See, was die Rundfahrt etwas langweilig werden lies. Einen Teller Pasta mit Meeresfrüchten und 2 Bierchen und wir waren wieder hergestellt!

Am 5. Tag fuhren wir über Riva hoch am Lago di Tenno vorbei zum Passo Bartolli. Leider war unsere Landkarte hier zu Ende, was den Tourguide veranlasste seine Hinterherfahrer mal so richtig zu zentrieren. Am Ende landeten wir auf einer Schnellstrasse mit kilometerlangen Tunnels was die gemütliche Ausfahrt zum Manschaftszeitfahren werden ließ. Zurück ging es wieder über Arco, wo wir uns einen Teller Spaghetti und einen Espresso gönnten. Am Abend trafen dann endlich Charly und Wolle bzw. Frank und Steph ein, die Crew war endlich vollständig und hatte mit den beiden Gastfahrern Laurent Schorlebär und Claudio “el diablo” Chiapucci zwei lustige Zeitgenossen dabei. Die beiden glänzten nicht nur tagsüber mit einem unmenschlichen Stehvermögen, auch am Abend wuren diese Teufelskerle nicht kaputt zu kriegen.

Tag 6 sollte für die beiden ein lockeres Einrollen an der Küste sein. Dank des allmorgendlichen Pele (Nordwind am Gardasee) wurde die ersten 43 km ganz locker mit einem 32er Schnitt abgespult. Zum Mittagessen kamen auch Frank und Steph mit dem Auto hinterher, und was wäre ein Italienurlaub ohne nicht einmal so richtig über den Tisch gezogen zu werden…der Trecksack hat uns mal ganz locker 150€ für ein paar Nudeln und je ein Getränk aus den Rippen geleiert. Unfassbar! Auf dem Rückweg hat uns dann der Nachmittagswind Ora so richtig in die Karten gespielt und den Schnitt von 32 stehen gelassen.

Am 7. Tag kam sie nun endlich, die Königsetappe! Es begann schön am Fluss entlang Richtung Trento bevor der Tourguide die allesentscheidente Frage stellte flach zurück oder eher bergig? Als die Antwort kam: “Ich hab doch nit fer Umme mei Rad uff Dribbel umbaue losse!” waren die Würfel gefallen. Es ging mit bis zu 15% Steigung hoch auf 1200 HM bis zum Lago di Cei wo wir Mittag machten. Ein Höllenanstieg mit unplanmäßiger Umleitung, die uns weitere Körner kostete. Eine 9km lange Abfahrt enschädigte mal wieder für die Qualen. Frank und Steph ließen es etwas ruhiger angehen und gingen Shoppen und etwas mit dem Mountainbike flanieren in Riva.

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Der letzte Tag sollte zur Entspannung sein und wir beschlossen alle zusammen mit der Gondel auf den Monte Baldo zu fahren, ein Käffchen zu trinken und danach wieder mit der Gondel zurück ins Tal. Oben angekommen kam plötzlich die glorreiche Idee auf wir könnten doch zu Fuß zurücklaufen. Dies stellte sich später als fatale Fehlentscheidung raus. Lediglich Andreas war mit der Entscheidung zu laufen nicht besonders angetan, folgte dann aber trotzdem der Gruppe. Unten angekommen machte sich bereits ein leichtes Ziehen in den Beinen bemerkbar, was sich am nächsten Tag als der Muskelkater des Lebens entpuppte.

Fazit: Mal wieder ein gelungenes Lulu-Event!

Ciao Ragazzi!

Willkommen www.Lulu-Crew.com

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