Archive for November, 2009

Performance-that´s the name of the game!

// November 25th, 2009 // 2 Comments » // Allgemein

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Servus Luluianer!

Als erstes ein klasse Video, daß unbedingt mal angesehen werden muss!

Letztens war ich mit Zepper und Seele begeisterter Zuschauer von Bertels Performance beim Lauf in St.Martin. Bertel, richtig gut gekämpft und auch beim letzten Mal den Scheissberg hoch noch gut ausgesehen. Falls es geklappt hat, dann seht Ihr sogar zwei Bilder vom Lauf. Was ich toll fand: Du hast irgendwoher sogar noch die Power hergeholt, kurz zum Gruß die Hand anzuheben. Ist mir am Samstag beim Kalmitlauf leider nicht mehr geglückt. Wollte kurz unterhalb des Ziels einen Bekannten grüßen, hab dann aber nur gedacht: Fuck fuck fuck, wenn ich jetzt den Arm hebe, dann fehlen mir die allerletzten Körner, noch lebend ins Ziel zu kommen. Naja, war halt am Limit:-)

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Zum Kalmitlauf vielleicht noch schnell ein Annekdötchen: Habe vorm Kalmitlauf paar Mal auf der Strecke trainiert. Das erste mal einfach so ganz locker hochgetrabt. In Höhe Waldhaus Wilhelm hab ich im Straßengraben einen alten Fußball entdeckt. Kurzentschlossen mit dem großen Zeh des rechten Fußes aus dem Graben bugsiert und ein bißchen gedribbelt. Weils Spass gemacht hat, hab ich einfach weitergemacht, den Ball eng am Fuß geführt und am Ende sogar bis hoch zum Gipfel mitgenommen wo ich den Ball dann umweltbewusst wie ich bin vorschriftsmäßig in einem Mülleimer entsorgt habe. Aber der eigentliche Clou: Unterwegs bin ich auf zwei ältere Läufer aufgelaufen, hab nett grüßend überholt und bin munter weiter mit dem Ball dribbelnd weitergelaufen. Einer der Beiden spurtet  daraufhin hinter mir her und fragt, was für ein Trainingsziel ich mit dem Ball verfolge. ” Her,was machschn do mit dem Ball? Fa was issen des gut? Gell, des is sowas wie Laaf-ABC? Gut fa die Koordination, oder ?”  Überrascht wie ich in dem Moment war hab ich nur gesagt: “Genau, is so ä Motorik-Ding”. Eigentlich hat mir das dribbeln ja einfach nur tierisch Spaß gemacht:-) Das Beste ist jetzt aber folgendes: 4 Tage später bin ich wieder die Kalmit hochgerannt. Ohne Ball, dafür in Intervallen. Und ohne Witz – die beiden Herren waren wieder unterwegs und hatten, haltet Euch fest, einen Ball dabei den sie sich kurzpass spielend hin und hergeschoben haben!! Unglaublich, einfach geil die Läufer!!

Danke für Eure Aufmerksamkeit:-)

…Nü hier!

// November 14th, 2009 // No Comments » // Allgemein

frauenkirche

Mit Destination “Dräsdn” (wie der Sachse sagt) startete am frühen Samstag morgen unser Roadtrip. 604 km schnurgerade auf der Autobahn, doch Dank gegenseitiger Bespaßung war es nur ein gefühlter Katzensprung. Wie gut, dass die DB ihre Preise erhöht hat.

Unser Zimmer lag zwar im Ghetto und “Matratze” ist ein weit dehnbarer Begriff, aber schlafen kann man schließlich auch daheim. Dafür trennte uns ein nur 5 minütiger Panoramafußweg entlang der Elbe von der touristenüberschwemmten Altstadt, die natürlich auch die obligatorischen, fotografierenden Asiaten beherbergte.

Auch wir sogen bei einem umfassenden Sightseeing die Fülle an Informationen über Dresdner Kultur, Deutsche- und Stadtgeschichte bzw. Kriegserlebnisse und das deutsch-deutsche Verhältnis auf. Vor Allem suchten wir Antworten auf unsere immer länger werdende Fragenliste, die letztendlich auch die trümmerbegeisterte Hälfte der Ausflugsgesellschaft befriedigen konnten.

Bertels bewährtes System “Taxifahrer wissen alles!” half uns bei der Abarbeitung und vor allem bei der Fahndung nach dem besten Dresdner Stollen, der “Nü hier!” (in der Altstadt) zu kriegen ist, sondern eher außerhalb, wo sich die Preispolitik an der Finanzkrise orientiert und ein 750 g Stollen tatsächlich weniger als 21,90 € kostet. Von Erlebnisgastronomie á là Mittelalter bis hin zu Bertels ersten Schritten zum Doktortitel in Kunstinterpretation ließen wir nichts aus.

Ein wichtiger Programmpunkt war der Besuch des durch die Flut verwüsteten Hornbach Dresden, den wir in Bundeswehrmanier inspizierten und stolz die leidenschaftliche Hilfsbereitschaft der Bornheimer lobten.

Unser Resumeé also: Dresden ist eine bemerkenswerte, aufstrebende Stadt, in der Trümmer neben Einkaufzentren stehen und die Menschen vermutlich die freundlichsten Deutschen sind – kurzum für jeden einen Besuch wert… zumindest in der richtigen Gesellschaft!

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