leider muss die Einweihung meines neuen Grill’s auf unbestimmte Zeit verschoben werden! Auch wenn das Teil wie auf dem Bild zu erkennen ist kurz vor der Vollendung steht, soll am Ende doch alles perfekt sein und keiner soll im Nebel sitzen wegen fehlendem Abzug.
Alledings sollte uns dies nicht davon abhalten meinen Schwenker (Grill) nochmals ins Rennen zu werfen. Termin Samstag steht also. Ich bin ab 13:30 pünktlich zur Tour de France bereit und hoffe auf eine gute Übertragung mit Conta<zig>dor, Amstr<zig>ong und meinem persönlichen Helden Andreas Klöden!
Bitte noch durchgeben wer alles kommt zwecks Einkauf!
Oder wie Jürgen und Ich zu sagen pflegten, „Was sammer ?,breit sammer!”
Ok, ich fang von vorne an damit alle verstehen um was es hier geht. Über´s verlängerte Wochenende war die Crew mal wieder unterwegs, hier der Bericht dazu.
Am Mittwochmittag hab ich unser bestelltes Wohnmobil, ein Bürstner mit 5 Schlafplätzen,in Mannheim abgeholt und mich gleich ans Einräumen gemacht. Camping Stühle, Grill, Bier, Helme, Ellenbogen Schützer… ja, Helm und Schutzkleidung, es wird gefährlich!!!!
Donnerstag um 8:00 Uhr ging’s dann los, Steph eingepackt, Tanner und Bertel abgeholt und ab auf die Strasse Richtung Füssen. Kai konnt leider nicht mit und Zebber sollten wir unterwegs treffen. Die Fahrt verlief recht entspannt, Zebber haben wir in unserer „Stammraststätte” getroffen und gegen 14:00 Uhr waren wir am Campingplatz Forggensee in Schwangau.
Ein richtig guter 5 Sterne Platz mit See und Schloss Neuschwansteinblick.
Nach einem Bierchen für die Fahrer, die andern haben während der Fahrt schon „Gas” gegeben, sind wir zum Schloss aufgebrochen. Neuschwanstein ist zwar riesig und ein super Beispiel wie Mann sein Geld los werden kann, aber mehr auch nicht. Nur 5/6 fertige Zimmer, kein Thron und keine Königin, kein Wunder das der Ludwig meschugge wurde.
Zurück am Campingplatz gabs lecker Grillzeugs und natürlich ein gut gekühltes Weizen, äh Weißbier. Alles sehr entspannt auf so nem Campingplatz. Zumindest so lange, bis jemand auf die Idee kommt „Mensch ärgere Dich nicht” zu spielen und die Spielsteine gegen Schnapsgläser austauscht. Unglaublich wie schnell man die Kontrolle verlieren kann. Ein freundlicher Zeltnachbar hat uns, zum Glück, nach der ersten Partie darauf aufmerksam gemacht das wir doch auch irgend wann mal schlafen sollten.
Leicht verkatert und ziemlich unausgeschlafen ging’s am nächsten Morgen nach Bad Tölz. Auf einem Parkplatz direkt an der Isar sollten wir Ulla treffen. Sie brachte uns 5 Bockerl und erklärte uns kurz wie man damit fährt.
Wir also gut geschult, mit Helm und Schützern ausgerüstet, ab zum Blomberg. Eine Sesselbahn brachte uns auf 1203m zum Blomberghaus bzw. in die Nähe. 7 KM Abfahrt auf einem dreirädrigen Inliner mit Sattel und Scheibenbremse, ob das gut geht?
Es geht, und wie, aber seht selbst:
Richtig cool so ein Bockerl, aber ne 2. Fahrt wollte keiner mehr, mir versagten die Bauchmuskeln, Zebbers Schuhe waren hin, Tanner hatte „Kampfspuren am Arm und Steph konnten wir ja unmöglich alleine los schicken. Also haben wir uns erst mal mit einem Weizen, schei… Weisbier für unser Können belohnt und sind danach noch etwas durch die Bad Tölzer Altstadt geschlendert.
Das „Polizeirevier” ist eigentlich ein Museum und das Haus vom „Bullen” liegt 25km auswärts, voll die Verarsche hier.
Am Samstag ging´s dann zum Highlight des Wochenendes, nach München zum Depeche Mode Konzert im Olympiastadion. Pünktlich um 10 Uhr sind wir auf dem Parkplatz, genau vorm Stadion, aufgeschlagen. „The same procedure as every year Stellplatz”,
erst mal wieder ein Weißbier (ha, jetzt hab ich´s) für die Fahrer.
Zum Duschen sind wir dann alle ins Olympiabad gegangen. Zebber wollte noch den Startblock von Mark Spitz abbauen, hat´s aber wegen der extremen Hitze in dem Glasbunker lieber gelassen. Zum Essen sind wir in den Augustiner Bierkeller in der Marienstrasse und danach durft ein Abstecher ins Hofbräuhaus nicht fehlen.
„Durst ist stärker als Heimweh”
Wieder zurück im Olympiapark haben wir uns noch auf den 291,28 m hohen Turm getraut. Ein Glück das der Liftboy erst bei der Rückfahrt von dem Blitzeinschlag letzte Woche erzählt hat.
So, genug Vorprogramm, jetzt geht´s los. Um 18:30 Uhr sind wir ganz entspannt und ohne anstehen ins Stadion eingelaufen. Kurzes Vorgeplänkel der Vorgruppe und um 21:00 Uhr dann die Helden meiner Jugend, Depeche Mode Live und in Farbe.
Absolut geniales Konzert.
Die Lieder der neuen Platte sind nicht so nach meinem Geschmack, wobei Wrong live recht gut war. Aber die Klassiker wie: A Question Of Time, Stripped,Enjoy The Silence, und Personal Jesus waren einfach genial.
Hier die komplette Setliste:
In Chains
Wrong
Hole To Feed
Walking In My Shoes
It’s No Good
A Question Of Time
Precious
Fly On The Windscreen
Jezebel
Home
Come Back
Peace
In Your Room
I Feel You
Policy Of Truth
Enjoy The Silence
Never Let Me Down Again
Stripped
Master And Servant
Strangelove
Personal Jesus
Waiting For The Night
Leider haben wir alle vergeblich auf „Just can´t get enough” gewartet. Was der Stimmung aber nicht geschadet hat. 60 000 Fans in Extase. Alle haben mit gesungen und alles gegeben.
Leider viel zu schnell waren die Jungs dann wieder weg und das Konzert vorbei. Von mir aus hätten sie die ganze Nacht weiter spielen können.
Am WoMo gab´s dann noch ein letztes Bierchen vorm Schlafen gehen.
Zebber ist morgens direkt zurück nach Liberec und wir haben uns auf einen 7 Stunden Trip zurück in die Heimat gemacht.
Ein absolut geniales Wochenende und der wahrscheinlich längste Bericht den ich bis jetzt geschrieben habe.
dachte gerade es wäre mal wieder an der Zeit einen Reisebericht rauszuhauen.
Befinde mich gerade in Liberec / Tschechien mit 2 Südafrikanern, einem Inder, jeder Menge Tschechen und einem französischem Projekt, was das Ganze hier richtig spannend macht.
Man hat uns im Grand Hotel einquartiert, was seinem Namen alle Ehre macht. Das Hotel wurde angeblich für Kaiser Franz erbaut, genau der mit der Sissi! Die Decken sind hier sowas von unfassbar hoch, schätzungsweise 5,5m! Habe heute morgen nach dem Duschen versucht ganz lässig mein Handtuch über die Duschvorhangstange zu schwingen und hab diese aufgrund ihrer Höhe glatt verfehlt.
Nach meinem China-Trip dachte ich eigentlich mich kann nichts mehr erschüttern, weit gefehlt. Abgesehen von der hübschen Blonden an der Reception versteht einem hier kein Mensch! Weder in Deutsch noch in Englisch…keine Chance! Mir geht es quasi nicht besser als dem Inder, obwohl ich nur einen Steinwurf von der deutschen Grenze entfernt bin.
Werde jetzt mal den Wellnessbereich aufsuchen und später an der Hotelbar mein Tschechisch vertiefen…Jedpem pivo prosti…oder so ähnlich…
Übrigens stimmt das Gerücht, dass hier unheimlich viele gutaussehende Frauen rumspringen, dass die Miniröcke kürzer sind als bei uns kann ich jedoch nicht bestätigen.
Das erste unserer Konzert Highlights 2009 liegt hinter uns. AC/DC Live am Hockenheim Ring.
Nach einem ca. einstündigen Fussmarsch vom P8, dem, vom Ring am weitesten entfernten Parkplatz, haben wir den Zeltplatz neben der Autobahn erreicht. Unglaublich viele jung gebliebene “Altrocker”, die sich, in Bierlaune schwelgend, alle gleichzeitig über die Autobahnbrücke schoben.
Endlich auf der anderen Seite angekommen sind wir zügig in den Innenraum. Hier steht , umrandet von fast 90000 Fans, T-Shirt Buden, Pizza und Döner-Dielern, hunderten von Dixies und unzähligen Bierständen, die riesige Bühne mit 2 rot leuchtenden Bascaps auf den Türmen.
Apropos Bierstände, 4 Euro für nen halbvollen Becher Bier (der auch nochmals 2 Euro Pfand gekostet hat) sind schon ziemlich happig, deshalb hab ich auch gleich zu nem Pitcher gegriffen, ein ganzer Liter für 9 Euro
Nachdem wir Zeuge eines wirklich ekeligen “Naturereignis” wurden (ein total besoffener Fan ,der auf dem Boden hockte, Oberkörper frei und die Hosen runter bis zu den Knien, hat einfach auf den Ring gesch…..) haben wir uns ein gutes Plätzchen ziemlich weit hinten gesucht.
Die Vorgruppen waren unspektakulär und viel zu leise. Das sollte sich aber gleich ändern.
Pünktlich um 21:00 Uhr raste der Rock´n Roll Train mit unglaublichem Getöse durchs Motodrom.
Beeindruckend was die “alten” Männer von AC/DC noch drauf haben.
Auf der Bühne gab´s einiges zu sehen, Angus Young der sich bei “The Jack” seine Schuluniform auszieht, die riesige Dampflock, die unentwegt Dampf und Feuer spuckt, die aufblasbare Rosie, die mit ihren dicken Titt… Schenkeln bei “Whole lotta Rosie” die Bühne ausfüllt und unzählige Kanonen zu “…. We Salute you”.
Ich, als nicht so eingefleischter Fan, kannte nicht alle Lieder der Setliste, aber Kracher wie TNT, Thunderstruck und Hell´s Bell´s waren natülich auch dabei. Auch die riesige Glocke , an deren Seil sich Brian Johnson hin und her schwang war dabei.
Mein Highlight war als sich Angus Young bei “Let there be Rock” fast 10 Minuten lang an der Gitarre ausgetobt hat.
Hammer Solo!!!!!
Und dann war´s auch schon wieder vorbei, gut 2 Stunden “Krach” und “Show” vom feinsten. Ich war begeistert.
Wenn man´s allerdings “nüchtern” betrachtet, hält sich das eigentliche Musikerlebnis doch stark in Grenzen. Langer Fussmarsch, ewige Schlangen, teures Bier (von der Karte mal ganz abgesehen) und dann eine stecknadelgroße Band am Horizont. Aber so ist das eben bei Mega Konzerten. AC/DC-Live wird mir dennoch in guter Erinnerung bleiben.
Meine Schwester hat mir diese Mitteilung geschickt:
Hallo,
du sagtest doch, deine Kumpels laufen. Ich bin für den
Duo Marathon in Mannheim angemeldet und mein 30 km Mann
fällt leider aus. Du kannst sicher nicht ha, ha, aber
vielleicht kann ja einer einspringen. Ich laufe zuerst
12, und der andere dann 30 ergibt 42.
Mach es ihnen doch mal Schmackhaft. Problem: er ist
schon am 09.05 09.
Also, bis bald
Gruß an Steffi
L.G. Sonja