Archive for Sport

Ice Rider

// Januar 7th, 2010 // No Comments » // Sport

14
Servus Lulu-Crew!

Weil ich endlich gecheckt hab wie das funktioniert mit dem “Bilder in Berichte einbauen” hab ich schnell einen Bericht getippt. Hab mich die Woche mal aufs MTB geschwungen und bin für 3 Stunden in den Begen abgetaucht. (Übrigens inspiriert und motiviert durch das Wheeler-MTB das ich in Franks Garage hängen gesehen hab). Wunderbare Winterlandschaft da oben im Wald! Einfach schön, auch wenn mir schon sehr früh die Gangschaltung eingefroren ist:-)

DSC00066

Die Strecke war durchgehend schneebedeckt und führte vom Olympiastützpunkt St.Martin aus über Totenkopf, Hellerhütte, Kaltenbrunnertal, Zigeunerfelsen, Nollenkopf, Hambacher Schloss wieder heim. Selbstverständlich hab ich es auch nicht versäumt, auf den Gipfeln meinen Namen in den Schnee zu pinkeln :-)

DSC00075

Leider hab ich Depp vergessen die Akkus der Digi-Cam aufzuladen, sodaß ich zum fotografieren aufs Handy zurückgreifen musste. Die Digi war somit umsonst mit an Bord und wurde fast geschrottet als ich mich beim tricksen a la Danny Mc Askill ungeschickt auf den Arsch gelegt habe!

DSC00073

Super smoother Singletrail Richtung Totenkopf. Der leicht verharrschte Schnee knirscht unter den Stollenreifen (Nobby Nic von Schwalbe:-)) Ansonsten absolute Stille im Wald – herrlich!

DSC00081

Zigeunerfelsen mit Blick rüber Richtung Wolfsburg.

DSC00074

Nur geil hier runterzuheizen.

Einen Tag später war ich nochmal unterwegs.  Schaltung ist  schon im Ort eingefroren, aber man weiss sich ja zu helfen.  Die Strecke war die gleiche wie oben beschrieben, nur diesmal in umgekehrter Richtung. So sind nämlich die uphills moderater und die downhills smooover (so würden das teenis sagen – glaub ich)

13

Blick vom Bergstein in die Ebene

11

Posing 1

15

Posing 2

3

Dieser Singletrail ist so schmal, dass er auf dem Foto mit bloßem Auge fast nicht zu erkennen ist. Der Fahrspass steigt bei solchen Wegen schier ins Unendliche:-)

2

Nach der Tour hatte ich ein Dauergrinsen im Gesicht. Lag vor allem daran, dass bei den doch recht frischen Temperaturen die Gesichtszüge irgendwann eingefroren waren.

So, dann bin ich wieder weg.

Achja, @ Bertel: Als Ergebnislisten-Freak hab ich dich natürlich in der Liste vom Insheimer Lauf entdeckt. Respekt! Die Bedingungen waren ja ohne Frage von der brutaleren Sorte. Auf ein Neues in Rheinzabern am Sonntag?

Und @ Steffi und Frank: Klasse Silvester-Party!!!!!!!!! Thanx!!

Kona-Express

// Dezember 9th, 2009 // 3 Comments » // Sport

Hallo Lulus!

Speziell für die sportbegeisterten Lulus hier ein wie ich finde hochinteressanter link zu einem Fred im Triathlon-Forum. Kurze Beschreibung um was es geht:

User “Dude” coacht User “Steilküste” mit dem Ziel, die Hawaii Quali beim Ironman FFM im Juli 2010 zu knacken. Soweit so unspektakulär. Was die Sache aber so interessant macht ist folgendes: 

- Das coaching erfolgt ausschliesslich öffentlich über das Forum. Sämtliche Trainingsvorgaben und Kommunikation zwischen Trainer und Schützling können also 1:1 von jedermann verfolgt werden.

- Das coaching wird ausschliesslich nach Gefühl gesteuert – also kein Blablablubber über Puls, Watt etc.

- Steilküste ist derzeit knapp 1 Std von der Quali entfernt – muss also ordentlich zulegen!

Die Vorbereitung läuft seit ca. 2 Wochen. Ich verfolg das Vorhaben schon einige Tage und finds sehr interessant.  Falls wer Interesse hat: http://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=11682

Achja, es gibt auch einen paralell-thread in dem “das Volk” über das Projekt fachsimpeln kan. Auch sehr interessant und unterhaltsam:-)  http://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=11671

Performance-that´s the name of the game!

// November 25th, 2009 // 2 Comments » // Sport

performance_video

Servus Luluianer!

Als erstes ein klasse Video, daß unbedingt mal angesehen werden muss!

Letztens war ich mit Zepper und Seele begeisterter Zuschauer von Bertels Performance beim Lauf in St.Martin. Bertel, richtig gut gekämpft und auch beim letzten Mal den Scheissberg hoch noch gut ausgesehen. Falls es geklappt hat, dann seht Ihr sogar zwei Bilder vom Lauf. Was ich toll fand: Du hast irgendwoher sogar noch die Power hergeholt, kurz zum Gruß die Hand anzuheben. Ist mir am Samstag beim Kalmitlauf leider nicht mehr geglückt. Wollte kurz unterhalb des Ziels einen Bekannten grüßen, hab dann aber nur gedacht: Fuck fuck fuck, wenn ich jetzt den Arm hebe, dann fehlen mir die allerletzten Körner, noch lebend ins Ziel zu kommen. Naja, war halt am Limit:-)

PB073610

Zum Kalmitlauf vielleicht noch schnell ein Annekdötchen: Habe vorm Kalmitlauf paar Mal auf der Strecke trainiert. Das erste mal einfach so ganz locker hochgetrabt. In Höhe Waldhaus Wilhelm hab ich im Straßengraben einen alten Fußball entdeckt. Kurzentschlossen mit dem großen Zeh des rechten Fußes aus dem Graben bugsiert und ein bißchen gedribbelt. Weils Spass gemacht hat, hab ich einfach weitergemacht, den Ball eng am Fuß geführt und am Ende sogar bis hoch zum Gipfel mitgenommen wo ich den Ball dann umweltbewusst wie ich bin vorschriftsmäßig in einem Mülleimer entsorgt habe. Aber der eigentliche Clou: Unterwegs bin ich auf zwei ältere Läufer aufgelaufen, hab nett grüßend überholt und bin munter weiter mit dem Ball dribbelnd weitergelaufen. Einer der Beiden spurtet  daraufhin hinter mir her und fragt, was für ein Trainingsziel ich mit dem Ball verfolge. ” Her,was machschn do mit dem Ball? Fa was issen des gut? Gell, des is sowas wie Laaf-ABC? Gut fa die Koordination, oder ?”  Überrascht wie ich in dem Moment war hab ich nur gesagt: “Genau, is so ä Motorik-Ding”. Eigentlich hat mir das dribbeln ja einfach nur tierisch Spaß gemacht:-) Das Beste ist jetzt aber folgendes: 4 Tage später bin ich wieder die Kalmit hochgerannt. Ohne Ball, dafür in Intervallen. Und ohne Witz – die beiden Herren waren wieder unterwegs und hatten, haltet Euch fest, einen Ball dabei den sie sich kurzpass spielend hin und hergeschoben haben!! Unglaublich, einfach geil die Läufer!!

Danke für Eure Aufmerksamkeit:-)

Tag der Wahrheit an der Kalmit

// Mai 28th, 2009 // No Comments » // Sport

Servus Crew and friens!

So viele neue Beiträge in der letzten Zeit – da hab ich halt auch meine Arsch hochgelupft und wieder was geschrieben. 

Eigentlich hab ich aber nur paar Fragen: Z.Bsp. ob die Crew beim Blütenfest anzutreffen ist und wo? B

Und dann will ich Euch ein regionales Topevent nicht vorenthalten:

Kalmit-Höhenjagd am 20.Juni von 4:00 bis 22:00 . ich hab mich nicht vertippt, die ganze Sache geht tatsächlich 18 Stunden lang nonstop die Kalmit hoch und runter. Ich selbst bin nicht am Start, hoffe aber auf Bertel, Paco und Zepper. Von mir aus könnt Ihr auch als Staffel mitmachen, hauptsache ich hab neben Philipp Eisel noch ein paar Leute im Rennen die ich kenn:-) Werde nämlich die gesamten 18 Stunden am Streckenrand stehen und zugucken. Zur Mittagszeit wollt ich mit Ivy zusammen den Grill anschmeissen. Natürlich direkt am Streckenrand um ja nix zu verpassen. Seid ihr dabei??  Wirsitzen übrigens den ganzen Tag der Sonne zugewandt – also sollte am Ende des Tages quasi als Bonus ein optimales Bräunungsergebnis vorzuweisen sein:-)

Hier der link zum Event:http://www.pace-makers.de/ausschreibung-kalmit.html

Gebt mir mal Rückinfo.

Und dann noch Gruß an Mark Spitz nach Tscheschien

Und der AC/DC-Bericht war göttlich – mir wär fast der O-saft wieder hochgekommen als ich die Stelle mit dem besoffenen Scheisser gelesen hab:-)

Comebacker of the century: Martin Schmitt

// Januar 5th, 2009 // 1 Comment » // Sport

Servus Ladies and Gentlemen!

Mir als aufmerksamem Besucher der Site ist natürlich aufgefallen, dass nach wie vor Leute ins Trainingstagebuch reinklicken – aber nix Neues drin vorfinden:-(  Habsch mir gedacht ich schreib mal wieder was rein. Bin heute morgen  bei geschlossener Schneedecke 10km gejoggt. Wollte eigentlich etwas länger unterwegs sein, aber ich hatte meine Sportbrille nicht auf und war deshalb nach 52min fast schneeblind. Schön wars trotzdem. Hab mir jetzt gerade schön was zu Essen zubereitet: Kartöffelchen, Rosenkohl und etwas Putenfleisch. Habs gerade verdrückt, bin satt und sitz nun mit frisch gepresstem O-Saft am PC. Wenn die ganze Scheise verdaut ist gehts gegen 16:00 noch ins  Schwimmbad.  Ich bereite schon das neue Sportjahr vor was mit der Challenge-Kraichgau im Juni den ersten Höhepunkt schon recht früh aufweist. Im Spätjahr würd ich dann ganz gerne mal einen Marathon ausprobieren…..aber im Moment denken wir eigentlich alle (alle = auf jeden Fall Bertel, Zepper, Paco, Seele und ich) erst mal an den Rheinzaberner 15er am kommenden Sonntag. Übrigens haben Paco und ich an Silvester das Jahr mit einem spiegelglatten 10er in Schifferstadt ausklingen lassen. Totz des bockhart gefrorenen und sehr glatten Geläufs wars für mich ein tolles Lauferlebnis weil ich 8 von 10km mit Nicole Leder zusammen laufen konnte.  Die läuft wie eine Maschine, setzt die Füße butterzart auf, und…..läuft halt einfach klasse. Punkt. Lothar (oder Loddl, wie wir Trias ihn nennen dürfen:-)) war auch am Start aber für mich in einer anderen Liga unterwegs. Da ich noch bis einschliesslich Mittwoch keine Zeit habe zu arbeiten ( soll heißen: ich hab Urlaub) wollt ich eigentlich die ersten Radkilometer in Angriff nehmen. Hat sich ja spätestens jetzt mit dem Schnee erledigt. Werde somit also verstärkt im Schwimmbad anzutreffen sein, morgen evtl. nochmal einen lockeren Lauf. Sonntag dann 15km unter 60Minuten. Ist zumindest mal so eine Idee:-)

Ich mach mich dann jetzt mal vom Acker. Vielleicht kann und will ja die Lulu-Crew-Betriebssportgruppe gelegentlich auch mal von ihren Trainings berichten? Und wenn jemand Songs tauschen will um etwas Abwechslung ins Training zu bekommen – einfach melden.

Unglaublich find ich übrigens, was uns Martin Schmitt derzeit im Skisprungweltcup zeigt. 8 (!!!) Jahre in der Versenkung verschwunden, keine Podestplatzierung dafür Hohn und Spott ohne Ende von den größten Schwachmaten des Planeten. Trotzdem packt der Mann nicht seine Sachen und setzt sich zur Ruh sondern macht weiter. Macht Jahr für Jahr weiter ohne das geringste Anzeichen für aufkommende Form. Hohn und Spott nehmen zu, hie und da kommt vereinzelt Mitleid hinzu. Martin Schmitt glaubt aber an sich selbst und fährt jetzt, nach langen Jahren, erste Erfolge ein. Sofort steht Deutschlands Journalie wieder hinter ihm. Sie habens ja alle immer gewusst. Ein Mann seiner Klasse – der kommt nochmal zurück. Wie  sich ihm  jetzt alle wieder anbiedern – da könnt ich Kotzen! Was Martin Schmitt  gerade zeigt ist nicht nur ein Comeback – es ist der doppelt nach oben gestreckte Mittelfinger in Richtung Boulevard”journalismus” und dessen Pseudoexperten.  ICH FINDS KLASSE!!……..wollt ich nur mal so geschrieben haben:-)

Ironman 70.3 Wiesbaden- Das Rennen

// August 15th, 2008 // 1 Comment » // Sport

Hallo Lulus!!

Hat etwas gedauert, aber hier endlich der Bericht aus Athletensicht vom Ironman 70.3 Wiesbaden.

Um 5:15 Uhr klingelt der Wecker, um 5:30 sitz ich unten im Hotel am Frühstückbuffet. Übrigens wunderbar unterstützt von Paco, der ein Auge darauf hat, dass ich auch ja genug zu mir nehme. Frühstück besteht ganz normal aus 4 Brötchen mit Philadelphia und Aprikosenmarmelade, dazu eine Tasse Kaffee und 2 Gläser Mineralwasser (Paco das gleiche, jedoch nur halb sovielJ). Danach Abmarsch zum Shuttlebus, der uns zum Schwimmstart am Schiersteiner Hafen bringt. Spätestens dort steigt gewaltig die Anspannung. Mit bereits leicht zitternden Knien noch mal rein in T1 um letzte Details am Rad vorzunehmen. In meinem Fall: Reifen aufpumpen und Trinkflaschen sowie Energieriegel am Rad verstauen. Danach wieder raus aus T1 und rein in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung. Bedeutet: Aufwärmen so gut es geht. Armkreisen, Rumpfkreisen, leichtes Dehnen etc….alles mehr oder weniger in Trance. Viel redest du kurz vorm Start nicht mehr, da bist du komplett in deiner eigenen Welt. Kleines Beispiel für den Tunnelblick, den du da entwickelst: Ich mach mich auf den Weg zum Vorstartbereich. Sehe links von mir 7-8 Dixie-Klos. Die knapp 20 Mann starke Schlange davor jedoch nicht! Ihr könnt Euch vorstellen, was los ist, als ich Gedanken versunken einfach ins erste Dixi „einmarschiere“!! Der junge Mann auf dem Thron starrt mich mit weit aufgerissenen Augen an und reisst sofort die Tür wieder zu während die 20 Mann starke Warteschlange lauthals darauf hinweisst, ich möge mich doch bitte wie alle anderen in die Schlange einordnen. Hab ich dann auch gemachtJ Danach Badekappe auf, Brille vor die Augen und rein ins Wasser. Neo fluten, 10min Einschwimmen und vor zur Startlinie. Interessant, was dir da alles durch den Kopf geht. Eigentlich läuft noch mal die gesamte knapp 12 monatige Vorbereitung an dir vorbei. Dann Schuss und los geht’s. Geh eher verhalten an, finde sehr schnell einen guten Rhythmus und hab fast keine Feindberührung. Orientierung ist dank der im 100m Abstand aufgestellten Bojen kaum problematisch und ich kann mich aufs Wesentliche konzentrieren. Also konstant 2er Armzug und ausatmen nach rechts. Einzig die direkt von vorn einfallende Sonne stört ein ganz klein wenig. An der Wendeboje riskier ich einen Blick auf die Uhr und schau mich nach hinten um. Stelle fest, dass ich ganz gut im Mittelfeld schwimm und für die ersten 900m gerade mal 17min benötigt hab!! Sensationelle Zeit. Wenn nichts Gravierendes mehr passiert sollte ich nach ca. 38min an Land gehen können. Geplant waren 45min! Tatsächlich zieht man mich nach 37min aus dem Wasser! Rampe hochlaufen, Neo runterziehen und ab Richtung Rad. Der Wechsel klappt reibungslos nach 4:30min sitz ich auf dem Rad. Erstmal gut verpflegen, viel trinken und Rhythmus finden. Leider fühlen sich die Beine von Beginn an etwas eigenartig an. Habe das Gefühl, dass beide Oberschenkel kurz vorm Krampfen sind. Erklärung hierfür find ich keine. Erstens mach ich noch gar keinen Druck, zweitens ist der Wettkampf erst knapp 45min „alt“, ich kann also noch gar nicht erschöpft sein. Also kleine Gänge mit hoher Frequenz treten um die Muskulatur etwas aufzuwärmen und weiterhin viel trinken. Viel besser wird’s aber den gesamten Radsplit über nicht. Ich nehm an, es war einfach die sehr frische und nasskalte Witterung. An der ersten Zwischenzeitnahme bei Radkilometer 30 steht exakt 1 Stunde Fahrzeit auf meiner Uhr. Läuft also eigentlich total nach Plan, fühlt sich nur nicht ganz so anJ Nächster Check bei km 60. Knapp über 2 Stunden. Immer noch perfekt im Marschplan. In Anbetracht der Tatsache, dass zwischenzeitlich Regen die Sache besonders bei den Abfahrten erschwert (man kann einfach nicht mehr soviel Risiko nehmenJ) und es saukalt ist, wirklich ein verdammt gutes Rennen bis dato. Irgendwann gehen mir aber die Berge gewaltig auf die Nerven, flache Abschnitte gibt’s eigentlich so gut wie gar nicht. Langsam muss ich kämpfen und mich zum Ende der Radtrecke immer mehr quälen. Bei Kilometer 80, man ist in Gedanken schon fast beim Laufen, stehst du plötzlich vor einer zwar nur 500m langen aber extrem steilen Wand. Ich wusste, dass die kommt, schliesslich hab ich bei der Wettkampfbesprechung gut zugehört, aber als sich das Ding plötzlich vor mir auftürmt fährt mir doch ein Schock durch die Glieder. Wie soll ich da nur halbwegs anständig raufkommen? Weiter oben seh ich zwar massenweise Zuschauer die richtig Krach machen, allerdings auch zwei Sportler, die zu Fuss das Rad schiebend die Rampe erklimmen! Dank der Zuschauer bin ich aber irgendwann doch noch oben angekommen. Die lange schnelle Abfahrt auf bestem Straßenbelag bis downtown Wiesbaden hat dann aber gut entschädigtJ

Dann geht plötzlich alles sehr schnell: Gerade noch gute 3Stunden mutterseelenallein unterwegs geht’s um eine schnelle Rechtskurve und ich steh schon fast in T2!! Bremsen was geht, gerade noch so aus den Radschuhen schlüpfen und schon steht ein Helfer vor mir der mir das Rad abnimmt. Barfuss und etwas ungelenk watschel ich ins Umkleidezelt. Eine Helferin kommt mir schon mit meinem Wechselbeutel entgegen und weißt mir ein freies Plätzchen auf der Sitzbank zu. Ich schüttel die Schuhe aus dem Beutel, zieh mir die Kappe auf und sie bereitet schon mal meine Socken vor, damit ich problemlos reinschlüpfen kann!! Super Service, ich glaub, sie hätte mir sogar die Schuhe gebunden wenn hätte sein müssen! Nach 2:22min raus aus T2 und rein ins Dixiklo!! Danach zunächst mit etwas schwerem Schritt rein in den Halbmarathon. Während ich noch so meine Beine und Muskeln sortiere hör ich links der Strecke einen ohrenbetäubenden Lärm. Ich guck rüber und seh: Meine Freundin Ivy und die komplett angereiste Lulu-Crew samt Riesenplakat mit meinem Namen drauf! Was du in dem Moment fühlst bzw. was dir da durch den Kopf geht kann man schlecht beschreiben. Muss man einfach mal selbst erleben. Es puscht jedenfalls so was von unglaublich stark…..Vielen vielen Dank dafür! Die sauschnellen 4:33min für den ersten Laufkilometer sind einzig und allein Euer Verdienst!! Danach krieg ich etwas Bammel. Auf dem Rad hab ich meine geplanten Kilometerzeiten nämlich nach oben korrigiert. Wegen der „schlechten“ weil kalten Beine wollt ich mit 5:10min statt 5:00 min angehen. Jetzt war der erste Kilometer aber mit 4:33 extrem flott und der zweite trotz gezogener Handbremse exakt 5:00. Der dritte mit 5:05 immer noch „zu schnell“ aber ich entscheide mich dagegen weiter Tempo zu drosseln und lauf mutig im 5:00min/km Tempo weiter. Interessanterweise sind die Zeiten für die Streckenabschnitte, an denen ich an Euch vorbeikomme ca.15 Sekunden(!!!) schneller als die anderen. Da kann ich mir dann auch ein richtig tiefes Tief bei Kilometer 15, 16 und 17 leisten wo ich mit Ach und Krach jeweils eine 5:15min halten kann. Nach Kilometer 18 merk ich, dass ich noch Körner zum verschiessen übrig habJ Die letzten 3km drück ich deshalb voll aufs Gas und geb alles was noch drin ist. Schliesslich will Bertel mich kämpfen sehen! Also km 19 in 4:35min in, km 20 in 4:37min und die finalen 1,1km in unglaublichen 4:17min!! Auf den letzten 20 Metern hab ich mich dann voll aufs Finish konzentriert. Für diesen kurzen Moment musst du dir einfach etwas Zeit lassen. Diesen Moment gilt es zu geniessen weil in dem Augenblick die ganze Anspannung von dir abfällt und ein ganzes Jahr Vorbereitungszeit mit dem Finish des Wettkampfs erfolgreich zu Ende geht! Allein für den mini kurzen Augenblick auf der Finishline lohnt sich die ganze Arbeit. Es ist echt schwer zu erklären, deshalb lass ich es auch bleibenJ

Da ich weiss, dass insbesondere Bertel sich für etwas Statistik interessiert, hier die Daten aus meinem Pulscomputer:

Schwimmen: 37:02min bei Durchschnittspuls 164 (=87%), Maximal 186 (=99%)

Radfahren: 3:07 Stunden bei Durchschnittspuls 157 (= 84%), Maximal 184 (=98%)

Laufen : 1:46 Stunden bei Durchschnittspuls 168 (=89%), Maximal 188 (=100%)

Insgesamt 4801 Kalorien verbrannt. Und jeweils ca. 5 Riegel und Gels verdrückt. Getrunken hab ich ca 5 Liter würd ich sagen. Durchschnitts,- und Maximalspeed auf dem Rad kann ich leider nicht sagen weil ich ohne Tacho fahr. Achja, der Gewichtsverlust: Auf der Waage hab ich einen Schreck bekommen: Knapp 4kg verloren – das packst du sonst nur in einer Woche mit Novovirus:-)

Zum Schluss noch mal Tausend Dank an die komplette Crew für die Unterstützung. Ich weiss das sehr zu schätzen! Die ganze Action mit dem Riesenplakat, die Organisation und letztlich das mehr als frühe Aufstehen…..Hut ab!!

Sieht man Euch nun eigentlich beim Staffeltriathlon in Schifferstadt??!! Frank wär verdammt gerne am Start hat er mir gestanden! Bis dahin verabschied ich mich jetzt erstmal in den Urlaub…..viel mach ich da nicht hab ich Ivy versprochen. Vielleicht ein klein wenig schwimmen……..etwas radfahren………und evtl bisl laufen:-)

Bis dann, Pedro

Willkommen www.Lulu-Crew.com

Anmelden

Passwort vergessen?