Ironman 70.3
// August 10th, 2008 // No Comments » // Allgemein, Sport
Erste Bilder von Pedros Sensationeller Ironman 70.3 Teilnahme sind in der Gallery.
Ein Bericht und weitere Bilder folgen.
Respekt Pedro, das war ganz großer Sport!!!!!!
// August 10th, 2008 // No Comments » // Allgemein, Sport
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Respekt Pedro, das war ganz großer Sport!!!!!!
// August 4th, 2008 // 1 Comment » // Allgemein, Sport
Hi Lulus!
In 5 Tagen beginnt der längste halbe Tag des Jahres – Ironman 70.3 in Wiesbaden. Mit dem Wettkampf endet auch dieser “blog” hier (moment moment, nur der “Tagebuch Teil). Soweit sind wir aber noch nicht, erstmal ein kurzer Ausblick was am Sonntag passieren könnte: Der Wetterbericht spricht von 19 Grad Celsius, wolkigem Wetter mit evtl gelegentlichen leichten Schauern und böigem Wind. Für mich persönlich klingt das optimal. Laut Institut Fresenius beträgt die Wassertemperatur im Schiersteiner Hafenbecken derzeit 23,1 Grad Celsius. Somit haben wir noch ein ganzes Grad “Luft” bevor die ITU offiziell ein Neoprenverbot aussprechen kann/muss. Mit Blick auf die Wettervorhersage für diese Woche rechne ich ehrlich gesagt nicht damit, dass die Temperatur noch übermäßig steigt und deshalb ohne Neo geschwommen werden muss – was mir ebenfalls in die Karten spielen würde:-) Viel hab ich die letzte Woche nicht mehr gemacht. Am Dienstag den letzten langen Lauf über 2 Stunden und 21 Kilometer. Rest der Woche war ich zwar fast täglich im Schwimmbad, jedoch nicht wirklich im Wasser – hab eher in der Sonne gelegen:-) Heute nochmal “ernsthaft” geschwommen (4 mal 200m, nix berühmtes also) morgen ganz locker Rad, das wars dann.
Großartig verbessern kann man sich in den letzten 2 Wochen nicht mehr – dafür aber ruckzuck die Form ruinieren. Weniger ist ganz klar mehr, daran hab ich mich gehalten. Es geht nur noch darum, vollkommen ausgeruht und frisch an den Start gehen zu können. Von Frank weiss ich, dass Bertel gerne gewusst hätte, was ich mir genau vorgenommen habe. Nicht ganz einfach zu beantworten, da zuviele Unbekannten die Rechnung erschweren. Ich versuchs aber trotzdem (mit der Bitte, man möge mich nicht unbedingt an diesen Zeiten messen:-)) Schwimmen trau ich mir 43 Minuten zu. Voraussetzung ist aber ganz klar, dass ich Neo tragen darf. Rad ist schwierig zu sagen. Wir haben 90km vor uns, bei voraussichtlich viel Wind und garantierten 1500 Höhenmetern.
Vielleicht kann Frank an dieser Stelle das Höhenprofil einstellen, ich versuchs ihm mal zu mailen.(klar, kann er
) Wenn die Beine gut sind und der Wind vielleicht günstig von hinten weht wären 3 Stunden zwar schwer, aber machbar. Muss man aber sehen, wie sich die Muskulatur nach ca. der Hälfte der Strecke anfühlt. Wenn die Oberschenkel kurz davor sein sollten La Paloma zu singen werd ich mit Rücksicht auf den Halbmarathon auf jeden Fall Druck rausnehmen müssen.
Gehen wir jetzt aber einfach mal vom optimalen Fall aus und ich komm mit “frischen” Beinen in T2, dann wollt ich eigentlich die ersten Kilometer in 5min/km angehen und mal in mich reinhören. Hintenraus wenns geht dann runter auf evtl 4:45min/km. Im Training hat das schon ganz gut geklappt – da allerdings ohne vorher geschwommen bzw geradelt zu sein. Ein Halbmarathon also ca. in 1:40 Stunden. Als Gesamtzeit sind 5:20 Stunden bis 5:30 Stunden wohl realistisch. Ein entscheidender Faktor wird aber auf jeden Fall die Nahrungsaufnahme sein. Wenn mein Magen beim Laufen rebelliert und die Nahrungsaufnahme verweigert bzw. mir das “Mittagessen” wieder hochkommt – dann kanns richtig heiter werden:-) Warten wirs ab!!
// Juli 23rd, 2008 // No Comments » // Allgemein, Sport
Servus Crew,
am Samstag war ja wieder mal Raceday, hier der Bericht:
Distanz: 1,8km Swim – 41km Bike – 10km Run
Besonderheit beim Römerman ist das Schwimmprozedere:
Um 13:20 Uhr legt das Schiff ab in Richtung Schwabenheimer Hof. Das Schiff dreht dann ca. 100 m oberhalb des Schwimmstarts bei Flusskilometer 16 und bleibt mit der Fahrtrichtung stromabwärts in der Mitte der Fahrrinne stehen. Der Schiffsausstieg erfolgt rechts und links im Bugbereich aus ca. 90 cm Höhe durch Sprung bzw. Sitzen und ins Wasser gleiten. Sprünge vom 3m hohen Oberdeck sind strengstens untersagt – anscheinend hats da im Vorjahr einen üblen Unfall gegeben….
Neopren war Pflicht, mir wars sehr recht.
Geht halt wesentlich einfacher in dem Ding und ist außerdem schön mollig warm:-) Aber der Reihe nach: Im Boot selbst herrschte eine eigenartige Stimmung. Ging schon beim Einstieg los. Irgendwie hat mich der ganze Ablauf stark an die typischen US-Vietnamfilme erinnert, wenn die Gis schweigend und hochkonzentriert in den Helikopter klettern um zu ihrem Einsatzgebiet geflogen zu werden. Drinnen dann die gleiche Stimmung: Viele starren in sich versunken aus dem Fenster und/oder fummeln an ihrer Ausrüstung rum. Oder sie quatschen ohne Ende um sich abzulenken. Ich gehörte zu den Schweigern:-)
Am Exit angekommen ging dann alles sehr schnell: „Raus Raus Raus“ war das Kommando vom Rennleiter und innerhalb einer Minute waren 500 Mann im Wasser.
Hab erstmal den Neo geflutet um noch mehr Bewegungsfreiheit zu haben und mich eingeschwommen. Pünktlich zum Startschuss war ich dann in der hintersten Reihe angekommen und hab die Meute vor mir hergescheucht.
Bin ganz langsam im 2er Armzug angegangen und hab mich von Anfang an wohl gefühlt. Mit dazu beigetragen hat auf jeden Fall auch meine neue Schwimmmaske. Ivy hat letztens gemeint, ich soll mir unbedingt diese AquaSphere-Maske zulegen. Die hätte auch Faris Al Sultan geschwommen und er wär damit immer „first out of water“! Hab ich halt nicht widersprochen und das Teil gekauft. War ja reduziert! Und ich sag Euch was: Die Brille ist der Wahnsinn! 180 Grad Panoramarundumblick und KEIN Beschlagen – konnte mich richtig gut orientieren im Wasser! Klasse! Nach 5 Minuten war ich mir sicher, dass ich keine Probleme wie letztes Mal (Panik, ihr wisst schon) bekommen werde und hab mehr Druck gemacht. Bin dann voll in die Fahrrinne des Neckars gezogen weil da die Strömung am stärksten ist und man noch schneller vom Fleck kommt.
Viel gebracht hats nicht weil letztlich fast alle da geschwommen sind und somit natürlich Chancengleichheit herrschte aber trotzdem bin ich nach 1,8km von 500 Startern als 118. nach 27:27min aus dem Wasser raus! Superstimmung beim Wasseraustieg durch zig hundert Zuschauer. Noch beim Lauf in T1 hab ich den Neo zur Hälfte ausgezogen. Der Wechsel war trotzdem nicht der schnellste aber spielt eigentlich nicht so die große Rolle find ich. 3:45min hats gedauert bis ich auf dem Rad gesessen bin. Hab mich erstmal verpflegt und viel getrunken. Dann die ersten flachen Kilometer Druck gemacht. Dann gings richtig los. 41Kilometer, 950Höhenmeter, Rampen bis 16% Steigung – der Veranstalter empfiehlt ein 26er Ritzel. Ich hab keins mitgenommen! Hab voll auf meine Radleistung vertraut und hab damit genau richtig gelegen……..
Das schwere Streckenprofil war wie für mich gemacht und ich war wieder nur am überholen. Die Abfahrten geil schnell und bei voll gesperrten Straßen mit exzellentem Belag konntest du richtig viel Risiko nehmen:-) Ich habs voll genossen und es krachen lassen. Als wir aus den Bergen wieder raus waren stand der Wind brutal von vorne. Kam mir ebenfalls zu gute. Die letzten 5km bis zu T2 dann heftigste Böen von der Seite. Da war das Rad etwas heikel zu handeln weil es dem Seitenwind durch die hohen Felgen und den flächigen Rahmen viel Fläche bietet. Aber viele fuhren hinten mit Scheibe – die hatten noch mehr zu kämpfen. Bei meinem Wechsel zum Laufen wurde im Stadion gerade „Let me entertain you“ von Roby Williams gespielt! Das hat mir einen Schauer über den Rücken gejagt und unheimlich gepuscht!! Bin den ersten Kilometer in glatt 4min angegangen. Den zweiten in 3:50min.
Danach hab ich etwas Bammel bekommen. Erschien mir etwas zu flott. Deshalb Kilometer 3 und 4 in je knapp 4:30min. Außerdem noch ein Kohlehydratgel verdrückt. Die nächsten beiden etwas flotter mit je 4:10min. Danach hab ich gemerkt ich hab noch Power und hab noch mal Druck gemacht. Wieder eine 3:51min für den 7.Kilometer. Beim achten war ich etwas im Verkehr blockiert und hab ihn mit 5:07min regelrecht weggeschmissen. Dafür den nächsten mit 3:36min komplett ausbelastet. Weiter durchgezogen in Kilometer 10. Erst im Stadion auf den letzten 400 Meter hab ich mehr oder weniger austrudeln lassen (4:12min) weil die Stimmung phämomenal war und ich einfach super zufrieden war mit meiner Leistung. Hab kurzer Hand beschlossen, den Zieleinlauf einfach nur zu geniessen statt durchzuziehen. Laut Veranstalter waren 10.00 Zuschauer vor Ort. Hab jetzt nicht mitgezählt, aber ich nehms ihnen ab. Die Zuschauer hätten ohnehin einen Extrapreis verdient gehabt. Wie die einen angefeuert haben – so was hab ich selten erlebt. Auf den Startnummern steht halt noch der Name des Athleten. Somit sprechen dich die Leute konkret mit Namen an. Wildfremde Menschen puschen dich dann mit so einfachen Sätzen wie: “Komm Pedro, siehst noch gut aus“, oder „Nimmer weit Peter“! Der coolste Satz war aber der hier:“ Heeeyyyy saugeile Schuhe!!!“ War so ein Teenymädel:-)
Der Wettkampf war die letzte Intensive Einheit vor Wiesbaden. Ich nehm jetzt richtig raus, mach nur noch lockeres Training um den Motor in Schwung zu halten. Vielleicht noch ein oder zwei lange Läufe, aber wie gesagt ganz locker! Wichtig vor allem für den Kopf war, dass das Schwimmen so wunderbar geklappt hat. Mir ist kurz vorm Wettkampf gewaltig die Düse gegangen kann ich Euch sagen. Insgesamt fühl ich mich jetzt ganz gut vorbereitet. Ich hab alles was kommen könnte mal durchprobiert und bin gerüstet! Am wichtigsten ist jetzt nur noch eins: gesund bleiben. Bloss keinen Infekt einfangen….in diesem Sinne
// Juli 14th, 2008 // 2 Comments » // Sport
Servus Leutle!
Nachdem ich mir dummerweise am Samstag abend beim Müllrausbringen den linken Zeh dermassen heftig am Türrahmen angedroschen habe, hat sich mein Wochenplan quasi über Nacht gewaltig geändert. Statt viel zu laufen werde ich nun doch nochmal eine radlastige Woche einlegen müssen. Zeh ist derzeit auf den doppelten Umfang angeschwollen und schimmert in sämtlichen Farben des Regenbogens. Am Sonntag gingen trotzdem 2,5 Stunden Rad mit 3 Bergen:-) Heute frei, morgen Koppel Schwimmen – Rad, Mittwoch eben auch wieder Rad usw.
Adios, Pedro
// Juli 12th, 2008 // No Comments » // Sport
Hallo Crew!
Hab ja schon 2 Wochen lang keinen Text mehr abgeliefert:-) Also schnell in Kurzform: Die Woche nach dem letzten Wettkampf hab ich wie geplant durchgezogen. War recht radlastig. Samstag hab ich mir zwekcks Motivationsschub 2 Paar neue Laufschuhe geholt. Sonntag und Montag hatte ich dann richtig Bock zu laufen und hab 2 schöne Runden gedreht. Mittwoch frei. Donnerstag Koppel Rad – Schwimmen. Mit dem Rad wieder in den Bergen. 2x Kalmit über den Stoppomaten am Anschlag gefahren. Karte aber nicht eingeworfen, um im Hinblick auf den KKC nicht all zu viel der aktuellen Form preisgeben zu müssen:-) Danach 6x200m im Schwimmbad. Freitag sollten eigentlich nochmal 3 Berge folgen – Wetter ließ aber leider kein Training zu. Ich lass jetzt lieber eine Einheit aus, als mir bei Regenwetter eine Erkältung einzufangen. Bisher hat mich nämlich noch keine Krankheit gebremst und das soll für die letzten 4 Wochen auch so bleiben, ist ganz wichtig! Heute versuch ich die 3 Berge nachzuholen. Morgen das gleiche nochmal. Nächste Woche geht etwas ruhiger durch da am Samstag der Römerman ansteht. Dieser ist quasi das letzte Training im hohen Intensitätsbereich. Danach mach ich nur noch lockere Sachen. Viele längere Läufe über 20km und viel schwimmen. Radfahren wird deutlich zurückgeschraubt. Da kann ich in den noch verbleibenden Wochen keine großen Sprünge mehr machen, das sitzt. Melde mich dann hoffentlich nach dem Römerman wieder:-)
// Juli 1st, 2008 // 4 Comments » // Allgemein, Sport
Hallo Crew!
Sprinttriathlon in Großweier – sehr schöne Veranstaltung. 750m Schwimmen im
wirklich idyllischen Achernsee, 25km Radfahren auf schneller flacher Piste, 5km
Laufen in wunderbarer Umgebung, dazu eine spitzen Orga, super Verpflegung und
das alles für ein mehr als faires Startgeld – soweit die Rahmenbedingungen.
Aber ihr wollt Action hören – und hier kommt sie:
Das Erste was ich bei der Ankunft von der Rennleitung erfuhr, war der Hinweis, dass aufgrund der angenehmen Wassertemperatur im Baggersee NICHT mit Neoprenanzügen geschwommen werden darf!
Schöne Scheiße, schließlich wollt ich mal meinen Neo testen und vor allem
ausprobieren, wie das Ausziehen des Anzugs unter Stress im Wettkampf
funktioniert.
Naja. 750m Schwimmen auf einem Dreickskurs, 300 Starter, gestartet
wird in 2 Startgruppen a 150 Mann. Ich war in der ersten. 10min vorher war ich
im Wasser zum Einschwimmen. Da ich im Vorfeld zum Teil wüste Geschichten über
Massenstarts gehört habe, hab ich mich vorsichtshalber ganz rechts außen
aufgestellt um den schlimmsten Schlägereien schon mal aus dem Weg zu gehen.
Leider hatten 10-15 Athleten kurz vorm Start die gleiche Idee und ruckzuck war
ich doch mittendrin. Startschuss, 150 Mann hechten nach vorne – ich auch!
Die Geräuschkulisse unter Wasser ist schwer beeindruckend! 300 Hände und Fäuste
peitschen rechts und links von dir ins Wasser. Das hört sich an, als ob um dich
rum ständig Granaten einschlagen würden. War von Euch eigentlich jemand beim
Bund? Ich hab auch direkt die ersten Hiebe kassiert aber keine Angst – hab auch
kräftig zurückgeboxt!! Am Kopf traf mich zum Glück niemand und auch die Brille
wurde mir nicht vom Gesicht gerissen.
Kurzzeitig hab ich gedacht:
Mein Gott ist das geil!
Die Euphorie hielt aber nicht lange an. Nach ca. 100m überkommt mich
nämlich völlig ohne Vorwarnung und absolut überraschend eine echt heftige
Panikattacke. Ich habe schon öfter gehört und gelesen, dass Triathlon-Rookies
bei ihren ersten Massenstarts im Freiwasser gerne mal von Panik heimgesuc
ht werden. Bisher hab ich eher milde drüber gelächelt. Das Lachen ist mir
allerdings zusammen mit knapp einem halben Liter Wasser fett im Halse stecken
geblieben! Ich war nicht mehr in der Lage, mit dem Kopf unter Wasser zu gehen.
Keine Ahnung wieso, ich hatte einfach nur Panik! Hab dann auf Brustschwimmen
umgestellt was sich sofort als großer Fehler entpuppt hat, weil die Hintermänner
gnadenlos über mich drüber gekrault sind und mich unter Wasser gedrückt haben.
Folge war direkt die zweite Panikattacke! Kraulen geht null, Brust auch nicht.
Was also tun?
Dritte Attacke! Hab mich dann auf den Rücken gedreht und wollte
die Wasserwacht herwinken. Habs nur deshalb nicht gemacht weil ich das Boot
nicht gesehen hab.
Dafür aber eine kleine Lücke.
Durch die bin ich durchgestoßen und war „frei“.
Ich war nun ganz rechts außen, auch hinter mir war niemand. Also
hab ich angefangen Brust zu schwimmen und versucht, mich nur aufs Atmen zu
konzentrieren. Kopf immer schön über Wasser. Ging langsam immer besser, so das
ich wieder angefangen hab kurze Strecken zu kraulen.
Bis zur Wendeboje hab ich ständig zwischen Brust und Kraul gewechselt. Danach hatte ich wieder genügend
Sicherheit und bin „normal“ weitergekrault. Nach wie vor weit rechts außen. Zum
Ende der Schwimmstrecke bin ich sogar kurz wieder im Feld geschwommen, war aber
trotzdem heilfroh, als endlich wieder fester Boden unter den Füßen zu spüren
war. Ausstieg aus dem Wasser mit einer trotz allem noch ganz passablen Zeit von
14:53min. Wusste ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht.

Also raus aus dem Wasser, rein in T1 und nach 1:16min mit Rad wieder raus.
Den Radsplit bin ich wie
geplant sehr scharf angegangen.
Da gabs nur eins: Druck, Druck, Druck!
War die gesamte Strecke über auf der linken Spur, hab also nur überholt was tierisch motiviert aber auch ziemlich weh tut!
Mehr gibt’s zum Radfahren nicht zu sagen.
Rein in T2, nach 1min wieder raus. Eigentlich ein schneller Wechsel – trotzdem
haben mich 5-6 Mann überholt. Zwischenzeitlich war
s ziemlich heiß, der Asphalt hat geflimmert aber vor mir waren noch etliche
Starter, die ich unbedingt einkassieren wollte und da ich mir beim Radfahren
schon kräftig weh gemacht hab, hab ich mir gedacht, hau ich mir halt auch beim
Laufen weiter immer mitten in die Fresse rein und bleib voll am Limit (wow, was
für ein Satz!). Konnte auch weiterhin ständig überholen. Bin aber auch ein Mal
selbst überholt worden. Nach 20:16min für die 5km hab ich gefinished. Unter
20min wollt ich gerne bleiben, hatte dafür aber nicht mehr die Beine. War mir
aber egal.
Fazit: Durch die Erfahrungen beim Schwimmen hab ich nun einen Mordsrespekt vor
dem nächsten Start. Wenn ich an den Römerman in Ladenburg denk scheiß ich mir
jetzt schon in die Hosen. Trotzdem wars sehr wichtig. Wenn mir so was
unvorbereitet in Wiesbaden passieren würde, wäre das Rennen direkt vorbei. Ich
nehm an, ich war beim Start einfach vollkommen überfordert. Überall wild um sich
schlagende Arme, kaum Sicht und keinerlei Orientierung durch aufgewühltes Wasser
und Gischt. Dazu die körperliche Anstrengung. Wahrscheinlich war ich über meinen
Verhältnissen unterwegs. Beim nächsten mal kanns nur besser werden!
Ausblick: Heute frei, Dienstag und Mittwoch ca.3 Stunden Rad in den Bergen.
Donnerstag Koppeltraining Rad – Schwimmen – Rad. Freitag Koppel Rad – Lauf.
Samstag frei. Sonntag ganz lockerer Dauerlauf. In 3 Wochen Römerman in
Ladenburg.
Ich fänds übrigens saustark wenn die Lulus in Schifferstadt dabei wären!! Lasst
Euch mit der Anmeldung aber nicht zu viel Zeit – die Startplätze sind begrenzt
und erfahrungsgemäß immer sehr schnell vergriffen!
Bis die Tage