Wie war´s bei AC/DC am Hockenheimring?

// Mai 24th, 2009 // Allgemein

Geil, absolut.

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Das erste unserer Konzert Highlights 2009 liegt hinter uns. AC/DC Live am Hockenheim Ring.
Nach einem ca. einstündigen Fussmarsch vom P8, dem, vom Ring am weitesten entfernten Parkplatz, haben wir den Zeltplatz neben der Autobahn erreicht. Unglaublich viele jung gebliebene “Altrocker”, die sich, in Bierlaune schwelgend, alle gleichzeitig über die Autobahnbrücke schoben.
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Endlich auf der anderen Seite angekommen sind wir zügig in den Innenraum. Hier steht , umrandet von fast 90000 Fans, T-Shirt Buden, Pizza und Döner-Dielern, hunderten von Dixies und unzähligen Bierständen, die riesige Bühne mit 2 rot leuchtenden Bascaps auf den Türmen.

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Apropos Bierstände, 4 Euro für nen halbvollen Becher Bier (der auch nochmals 2 Euro Pfand gekostet hat) sind schon ziemlich happig, deshalb hab ich auch gleich zu nem Pitcher gegriffen, ein ganzer Liter für 9 Euro :-)

Nachdem wir Zeuge eines wirklich ekeligen “Naturereignis” wurden (ein total besoffener Fan ,der auf dem Boden hockte, Oberkörper frei und die Hosen runter bis zu den Knien, hat einfach auf den Ring gesch…..) haben wir uns ein gutes Plätzchen ziemlich weit hinten gesucht.
Die Vorgruppen waren unspektakulär und viel zu leise. Das sollte sich aber gleich ändern.
Pünktlich um 21:00 Uhr raste der Rock´n Roll Train mit unglaublichem Getöse durchs Motodrom.

Beeindruckend was die “alten” Männer von AC/DC noch drauf haben.

Auf der Bühne gab´s einiges zu sehen, Angus Young der sich bei “The Jack” seine Schuluniform auszieht, die riesige Dampflock, die unentwegt Dampf und Feuer spuckt, die aufblasbare Rosie, die mit ihren dicken Titt… Schenkeln bei “Whole lotta Rosie” die Bühne ausfüllt und unzählige Kanonen zu “…. We Salute you”.

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Ich, als nicht so eingefleischter Fan, kannte nicht alle Lieder der Setliste, aber Kracher wie TNT, Thunderstruck und Hell´s Bell´s waren natülich auch dabei. Auch die riesige Glocke , an deren Seil sich Brian Johnson hin und her schwang war dabei.

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Mein Highlight war als sich Angus Young bei “Let there be Rock” fast 10 Minuten lang an der Gitarre ausgetobt hat.

Hammer Solo!!!!!

Und dann war´s auch schon wieder vorbei, gut 2 Stunden “Krach” und “Show” vom feinsten. Ich war begeistert.

Wenn man´s allerdings “nüchtern” betrachtet, hält sich das eigentliche Musikerlebnis doch stark in Grenzen. Langer Fussmarsch, ewige Schlangen, teures Bier (von der Karte mal ganz abgesehen) und dann eine stecknadelgroße Band am Horizont. Aber so ist das eben bei Mega Konzerten. AC/DC-Live wird mir dennoch in guter Erinnerung bleiben.

3 Responses to “Wie war´s bei AC/DC am Hockenheimring?”

  1. rene sagt:

    Hi jungs ich war auch da,
    musste ca 20 minuten vom parklatz aus laufen um direkt vor der bühne zu stehen, naja fast ganz vorne, aufgrund des “front stage” bereichs ging es nicht näher ;-) .
    Cindy cane war mal total der reinfall und The answer überzeugte mich auch nicht so ganz, so “leise” waren die vorbands auch in gelsenkirchen was bei der musikalischen leistung aber auch nicht sonderlich schlimm war!
    Die show von AC / DC fand ich einfach nur super gut auch wenn sie mit der show in Gelsenkirchen identisch war…..
    Das bier war echt recht teuer aber wenn mans chonmal bei den opa´s is is das auch nebensächlich;)
    Alles im allen ein geiler abend für den ich insgesammt 850km gefahren bin(schon verrückt^^)
    Gruß René

  2. zebber sagt:

    Klasse Beitrag Frank!
    Für mich ein durchweg gelungener Abend, die Band hat für alle Unannehmlichkeiten entschädigt, was nicht so ganz einfach war. Wie Bertel schon erwähnt hat ohne Angus, den Gitarrenvirtuosen oder besser gesagt, der Godfather der Gitarrenpletscher wäre die Show nur halb so gut gewesen!

  3. bertel sagt:

    Ja Frank,da muß ich dir recht geben. War schon “geeeil”!!
    Und Angus ist ab jetzt mein neuer Freund….;-)

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